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Photo: © Annette Koroll; Cover: © Rowohlt Verlag
Steffen Martus im Gespräch mit Friedrich Balke und Julika Griem über seine neue Literatur-Geschichte Erzählte Welt
Ein dickes Buch über eine kurze Epoche? Der Berliner Literaturwissenschaftler Steffen Martus versenkt sich in Erzählte Welt (2025) in literarische Erzählungen, die tiefgreifende Umbrüche der Bundesrepublik Deutschland seit 1989 erfahrbar machen. Ihm gelingt eine virtuose Verbindung von Archivarbeit und Zeitdiagnose – niemals auf Kosten des Eigenlebens der Literatur.
Im Gespräch erforschen Steffen Martus, Friedrich Balke und Julika Griem gemeinsam, wie sich eine gegenwartsbezogene Literaturgeschichte heute schreiben lässt, wo ihre Grenzen zu ziehen sind und was ihre Lesbarkeit garantieren kann.
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Friedrich Balke ist Professor für Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, mit dem Schwerpunkt Theorie, Geschichte und Ästhetik bilddokumentarischer Formen. Er ist Mitglied des Scientific Board des College for Social Sciences and Humanities der Universitätsallianz Ruhr.
Julika Griem ist Gründungsdirektorin des College for Social Sciences and Humanities der Universitätsallianz Ruhr und leitet seit 2018 das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI). Als Professorin für Englische Literaturwissenschaft liegen ihre Forschungsschwerpunkte unter anderem in den Bereichen Literatur- und Erzähltheorie, Literatursoziologie sowie der Analyse zeitgenössischer Literatur und der Literaturbranche.